Kunst im Dialog
Himmelsleiter / Heaven’s Ladder I Doom and Aesthetics I Scherbenturm / ShardspireEinige Skulpturen wurden von Kunstfotografien von Mechthild Großmann inspiriert. Für eine gemeinsame Veranstaltung erstellte ich Skulpturen, die in der Anmutung und Aussage in einen Dialog mit gehängten Fotografien traten.
Himmelsleiter / Heaven’s Ladder
Material: Acrylglas mit Acrylfarbe
In der Skulptur Himmelsleiter / Heaven’s Ladder ergeben Transparenz, Form, Strukturen und Farbe eine Metapher für den Weg vom Irdischen ins Transzendente.
Aus klarem Acrylglas erstellt, erhebt sich die Skulptur und durchschneidet den Raum. Die Mitte ist durchsichtig. Beschlagene Stellen mit vereinzelten Durchbrüchen scheinen nach oben zu schweben.
Zu beiden Seiten wird die Skulptur durch blaubemalte Leisten gerahmt. Der Farbverlauf – von dunklerem Blau zu einem hellerem Ton an der Spitze – folgt der vertikalen Richtung der Skulptur und unterstützt die zentrale Bewegung: vom Dunkel ins Licht, vom Materiellen zum Immateriellen, vom Hier zum Dort.
Himmelsleiter / Heaven’s Ladder lädt dazu ein, nach oben zu blicken – nicht nur mit den Augen, sondern auch im übertragenen Sinn: als Reflexion über Aufstieg, Wandel und den unsichtbaren Raum zwischen Erde und Himmel.
Harmonisch ergänzten sich das Bild Blauer Kuss von Mechthild Großmann (oben links) und meine Skulptur Himmelsleiter.
Doom and Aesthetics
Meine Skulptur Doom and Aesthetics gehört zur Serie‚ Between Doom and Aesthetics‘ von Mechthild Großmann. (06/2025)
In der Skulptur verbinden sich verrostete Metallteile mit meinem bisher genutzten Material, dem Acrylglas. Die Verbindung dieser sehr unterschiedlichen Materialien empfand ich reizvoll.
Between Doom and Aesthetics? From Doom to Aesthetics? Oder umgekehrt?
Vor dieser Paarung: ein Spiegel. Für Wahrheit oder Erkenntnis?
Letztlich kann sich jeder in dieser Skulptur wiederfinden, wenn sie/er mag.
Scherbenturm / Shardspire
Neben einem Bild von Mechthild Großmann, das durch eine gebrochenene Scheibe aufgenommen war, stand der Scherbenturm.
Skulptur aus Glasscherben und Licht
Aus Bruch entsteht Form. Aus Zerfall erwächst Schönheit.
Der Scherbenturm ist ein Sinnbild für Transformation: Was einst zerbrochen war, findet in neuer Struktur zu leuchtender Kraft. Die Scherben – Spuren von Vergänglichkeit und Verletzlichkeit – fügen sich zu einem Turm, der aufrecht steht und Licht in sich trägt.
Diese Skulptur erzählt keine Geschichte von Verlust, sondern von Neuanfang. Sie lädt dazu ein, im Zerbrochenen nicht nur das Ende zu sehen, sondern den Anfang von etwas Neuem: unperfekt, aber leuchtend schön.
Weitere Werke
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